Inhalt

Rund um ein Berliner Hochhaus führt EVET, ICH WILL fünf höchst unterschiedliche Paare zusammen – unter kulturell und familliär erschwerten Bedingungen!

Das BrautpaarDer hübsche KFZ-Mechaniker Emrah will heiraten. Sein Problem: seine Auserwählte ist ein deutscher Mann! Er hat keine Idee, wie er dies seiner Familie beibringen soll, die grade seine Hochzeit mit einem türkischen Mädchen plant. Bis sein Freund Tim ihm kurzerhand selbst einen Heiratsantrag macht und beginnt, „aktive Coming-Out–Hilfe“ zu leisten.

Der Radiomoderator und kurdische Metzgerssohn Coskun droht seiner Familie damit, sich die Hand abzuhacken, wenn er nicht seine Freundin Günay heiraten darf. Deren Vater wiederum würde sich eher die Hand abhacken, als seine frei erzogene Tochter einem Mann mit gläubiger Familie zur Frau zu geben. Der Heiratsantrag gerät zum Desaster. So bleibt Coskun nur die traditionelle Lösung des Problems: Er muss die Braut entführen.

Dirk und Özlem sind seit einem Jahr zusammen und auch sie wollen den Bund fürs Leben schließen. Allerdings halten Dirks liberale Öko-Eltern grundsätzlich nichts vom Heiraten, praktizieren sie doch selbst seit Jahren die „Ehe ohne Trauschein“. Für Özlems Eltern wäre diese Verbindung kein Problem. Einzige Vorraussetzung: Dirk muss zum Islam konvertieren. Und damit fangen die Probleme auf deutscher Seite erst richtig an…

Der Türke Salih hingegen will gar nicht heiraten. Zumindest nicht, bevor er nicht eine außerordentlich hübsche Braut gefunden hat. Doch die Zeit drängt: Um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, muss er heiraten, – und das so schnell wie möglich! Denn sein Visum läuft demnächst aus und in der Türkei wartet seine Familie darauf, ihm bald folgen zu können. Während Salih eindringlich auf einen baldigen Eintritt der Türkei in die EU hofft, setzt die Verwandtschaft ihn gewaltig unter Druck.

Die schüchterne Steuerfachgehilfin Sülbiye hatte noch nie einen Freund, würde aber sehr gerne heiraten. Doch selbst ihre Eltern haben nicht mehr allzu viel Hoffnung, ihre Tochter noch unter die Haube zu bringen. Denn Sülbye ist schon 38 Jahre alt und von der Natur nicht gerade mit Schönheit gesegnet. Dann aber trifft Sülbiye durch Zufall ihren Traummann, und das gleich mehrfach…

2 Antworten zu “Inhalt”

  1. FM sagt:

    Liebe Margot!
    Das alles klingt wie ein Roman oder Film!!!
    Ich habe keine Worte, bin so fasziniert über dein Leben!!!
    Wünsche Dir und Kon viele-vielen schöne Jahre! Und Deinem Sohn auch ein schönes Leben!
    LG
    FM

  2. Gonzales Margot sagt:

    Ich habe mit 14 Jahren den Mann fürs leben gefunden, jedoch nicht erkannt, dass er es eigentlich ist. Als ich 18 wurde, ist er dann ins Ausland gegangen und hat mich hier sitzen lassen. Mit recht eigentlich, wenn ich mir das so richtig überlege. Im nachhinein verstehe ich ihn sogar. Ich war ne schnippische und arogante Kuh. Wisst ihr, ich stamme aus einer kinderreichen Familie aus einem kleinen Dorf in der Pfalz. Ein kleines diebisches Bergvolk. Also zurück. Dieser Schuft ließ mich also sitzen und da ich immer raus aus diesem Kaff wollte, habe ich einen ????, jawohl, einen Ausländer (Franzosen mit spanischer Herkunft) geheiratet. Er kam aus Paris. Ahhhh. Toll nicht!!!! Ha denkste. Ich sprach kein Wort französich und er kein Wort deutsch. Nun wir bekamen keinen Streit, das sag ich euch. Es war alles Friede, Freude, Eierkuchen. Mit 22 Jahren bekam ich dann einen Sohn. Ich sprach natürlich inzwischen französich. Doch leben taten wir in Deutschland. Fuhren 3 -4 mal im Jahr nach Paris. War echt super. Ach übrigens, Francois, mein Mann war genau so alt wie ich. Dann mit 24 Jahren kam der Schock. Francois hatte Krebs (Morbus Hotschkin) und es begann eine schwere Zeit für uns. Unser Sohn war 2 Jahre alt und er verbrachte seine Kleinkindfase in Krankenhäuser und Arztpraxen. Geld fehlte hinten und vorne. Ich ging zwar in dieser Zeit arbeiten, und Gonzo (so nannten wir ihn) bekam Erwerbsunfähigkeitsrente. Wenn nicht meine Familie und seine Oma (die Spanische) geholfen hätte, wären wir warscheinlich verhungert. Dann 1991 starb er. Was heute immer noch ein Schock für mich ist und ich immer noch sehr traurig bin, wenn ich so zurück denke. Das ist nun fast 18 Jahre her. Mein Sohn ist nun 24, wird anfang nächstes Jahr 25 und hat es auch nie richtig verarbeitet. Aber ich weiß wir sind nicht alleine auf dieser Welt, die soetwas mitgemacht haben.

    Erinnert ihr euch noch an den Kerl vom Anfang meiner Geschicht? Dieser Mann ist nun seit nunmehr 11 Jahren mein Gefährte. Nach sage und schreibe 18 Jahren haben wir uns wieder getroffen und sofort uns in einander verliebt. Die 7 Jahre zwischen dem Tod von Gonzo und dem Treffen mit Kon war ich alleine mit meinem Sohn. Nun Lebe ich einigermaßen zufrieden und glücklich in meinem kleinen diebischen Bergdorf in der Pfalz und hoffe, daß ich noch ein paar Jahre habe.

    Wenn ihr mehr über mein Leben als Frau eines Ausländers, Wittwe oder das Leben der letzten Jahre erfahren wollt, müß ihr euch melden

    liebe Grüße

    Eure

    Margot

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